Photographie im Wandel

noch bis vor 20 Jahren war der Beruf des Photographen ein Lehrberuf, den eine vergleichsweise kleine Schar von Enthusiasten erlernt hatte, um diesen Beruf mit einer bestimmten Ausrüstung auszuüben. Im Zeitalter der analogen Photographie kam es auf das Verständnis von Licht, die Bedienfertigkeiten an den Kameras sowie das kreative Sehen an.

Seit geraumer Zeit allerdings ist es für jedermann möglich gute Bilder zu machen. Diese Entwicklung ging soweit, dass ein ganzer Berufszweig sehr stark vom inflationären Gebrauch des Bildmaterials bedroht zu sein scheint. Digital Kameras haben in fast jeden bereich Einzug gehalten. Die Möglichkeit alles was die Linse digital aufnimmt auch ncoh sofort binnen Sekunden mit dem Rest der Welt zu teilen, hat dazu geführt, dass die Menge an Bildern ins schier unfassbare angewachsen ist. Das macht es professionellen Photograohen inzwischen denkbar schwer, einen angemessenen Preise für qualitativ hochwertiges Bildmaterial zu erzielen.

Wer jedoch auch den neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen hat und die entsprechenden unternehmerischen Fähigkeiten zu denen eines guten Photographen dazu addieren kann, dem stehen gerade durch die Entstehung von immer mehr Möglichkeiten auch ganz neue Türen zum Einsatz von Technologien zur Vermarktung und Verteilung der Bilder zur Verfügung. Ich betrachte meine Photographie im Zusammenspiel mit der intensiven Nutzung des Internet als experimentelle Plattform zur Entwicklung meiner Fähigkeiten als Photograph, Experte für digitale Medien und deren Einsatz in verschiedenen Berufszweigen.

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About Andy Schweiger:

geboren 1971 in Füssen/Allgäu und dort bis zum Abgang von der Schule in einer traumhaften Landschaft aufgewachsen. Mit Anfang 20 prägen mich die Erlebnisse in Namibia rund um die Abschaffung der Apartheid aber auch die abgeschiedene Wildnis und der Zauber des Lichtes in der Wüste. Beruflich bedingt komme ich in den letzen 20 Jahren viel herum. Neben Nordamerika mache ich auch einige Erfahrungen in Asien, aber immer wieder zieht es mich nach Afrika, genauer gesagt nach Namibia - diesem Land widme ich neben meiner Heimatregion besondere photographische Aufmerksamkeit.

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